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Kurkuma Nebenwirkungen: Blutverdünner, Schwangerschaft, Magen-Darm

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Armin

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Paprika und Curcumin

Welche Nebenwirkungen hat Kurkuma?

Der indische Safran, oder auch Kurkuma genannt, ist eine Pflanze aus Südostasien, deren getrockneter Wurzelstock nicht nur als Gewürz sondern auch in der Ayurvedischen Heilkunde, aber auch in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird.

Beachtet man bei der innerlichen Anwendung die empfohlene Dosis, so ist bei der bestimmungsgemäßen Anwendung kaum mit Risiken oder Nebenwirkungen zu rechnen. Nebenwirkungen lassen sich vereinzelt feststellen, wenn Kurkuma über einen längeren Zeitraum in überhöhter Dosis eingenommen wird. Werden Nebenwirkungen festgestellt, so sollte man entweder die Dosis reduzieren oder eine mehrwöchige Einnahmepause eingelegt werden. Durch diese Maßnahmen sollten die Nebenwirkungen binnen kürzester Zeit verschwinden.

Kurkuma nicht mit Blutverdünnern einnehmen?

Neben den schon vielen bekannten positiven Kennzeichen von Kurkuma konnte auch noch die blutverdünnende Eigenschaft festgestellt werden. Diese schützt zwar bei regelmäßiger Einnahme  vor dem Risiko von Thrombosen, Herzinfarkten und Schlaganfällen, könnte jedoch zu Wechselwirkungen mit gerinnungshemmenden Medikamenten führen.

Nimmt man also Gerinnungshemmer wie Marcumar oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) ein, so sollte man von der Einnahme von Kurkuma absehen oder zumindest in Absprache mit dem Arzt die jeweilige Dosis der konventionellen Therapie angepasst werden.

Kurkuma in der Schwangerschaft

Gelegentliche Speisen mit Kurkuma als Gewürz verfeinert sollten in der Regel für schwangere Frauen kein Problem darstellen. Jedoch ist es ratsam einen übermäßigen Konsum von Kurkuma während der Schwangerschaft aufgrund der mangelnden Datenlage zur Einnahme, zu vermeiden. Diese Vorsichtsmaßnahme wird auch von der WHO während der Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen und sollte nur auf ärztlichen Rat nicht befolgt werden.

Ergo: Um Aussagen oder Empfehlungen über Kurkuma im Hinblick auf Schwangerschaft oder stillende Mütter zu äußern, reicht das gegebene Datenmaterial derzeit noch nicht.1)Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Kurkuma: Wissenschaftliche Zusammenfassung 2015, Punkt 16 Quelle

 

Nebenwirkungen von Kurkuma im Magen- Darm- Trakt

Die häufigste Nebenwirkung bei der Einnahme von Kurkuma sind Magenbeschwerden oder leichte Übelkeit aufgrund von empfindlichen Schleimhäuten de Magen- Darm- Traktes. Einige Menschen reagieren sogar mit Durchfällen und leichten Bauchkrämpfen.

Bauchschmerzen und leichte Duchfälle sind möglich.

Quellen   [ + ]

1. Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Kurkuma: Wissenschaftliche Zusammenfassung 2015, Punkt 16 Quelle