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Kurkuma Tee: Curcumin zur Gesundheitsförderung und Immunstärkung

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Michael

Was ist Kurkuma Tee?

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen. In vielen Gebieten dieser Welt kennt man Kurkuma auch als Gelber Ingwer. Im Gegensatz zu Ingwer, wird die Kurkuma Wurzel meist getrocknet und gemahlen als Gewürz mit verschiedenen Lebensmitteln vermischt. Für die gelbe Färbung Kurkumas und letztendlich auch die Färbung des Kurkuma Tee ist das Curcumin verantwortlich.
Kurkuma Tee wirkt wegen des Kurkumas verdauungsanregend.

Kurkuma Tee ist eine Mischung aus Kräutern, Wurzeln wie Ingwer und eben auch Kurkuma. Natürlich kann der Gelbwurzel-Tee in verschiedensten Variationen entweder selbst gemacht oder schon fertig gekauft werden. Ihr findet verschiedene Ingwer- und Kurkuma Teevariationen in Reformhäusern, Bioshops oder Apotheken.

Welche Wirkungen hat Kurkuma-Tee?

Die medizinischen Wirkungen von Curcumin werden in etlichen Studien berücksichtigt. So wirkt Kurkuma anregend auf die Verdauung und Magensaftproduktion. Kurkuma soll Krebs hemmen und als Präventionsmittel geeignet sein. Zudem schreibt man der Kurkuma Wurzel und somit auch dem beliebten Kurkuma-Tee eine antioxidative und entzündungehemmende Wirkung zu. 1)Takahashi M, Uechi S, Takara K, Asikin Y, Wada K. Evaluation of an oral carrier system in rats: bioavailability and antioxidant properties of liposome-encapsulated curcumin. J Agric Food Chem. Quelle

Positive Wirkungen von Curucma-Tee

Die Positiven Wirkungen von der Gelbwurzel und unterschiedlichen Curcuma-Tee Variationen sind also zusammengefasst:

  • Enzündungshemmung: Kurkuma Tee beugt Entzündungen vor
  • Verdauungsanregung: Gelbwurzel-Tee fördert die Verdauung
  • Entgiftung: Gelber Ingwer (Kurkuma) wirkt entgiftend

Positive Effekte: Das meiste aus dem Tee herausholen

In Deutschland gilt Kurkuma als pflanzliches Arzneimittel. Dabei sollte eine Hohe Dosierung bei der Einnahme beachtet werden. Auch wenn die Dosierung in Kurkuma Tee eher gering ausfällt, kannst du Kurkuma zusätzlich in deinen Ernährungsplan einbauen um das Maximum herauszuholen.

Um das Beste aus deinem Kurkuma-Tee herauszuholen, solltest du immer etwas Öl oder anderes Fett (wie Kokosöl) hinzumischen. Warum? Kurkuma ist fettlöslich. Der Körper nimmt Kurkuma am Besten auf wenn, sie die Kurkuma Zufuhr mit etwas Olivenöl kombinieren. Zusätzlich sollten sie in ihren Kurkuma Tee etwas Pfeffer mischen.2)Anand P, Kunnumakkara AB, Newman RA, Aggarwal BB. Bioavailability of curcumin: problems and promises. Mol Pharm. Quelle

  • kombiniere mit Olivenöl oder anderen Fetten
  • gib schwarzen Pfeffer zum Gelbwurztee
  • Kombiniere mit Ingwer

Kurkuma und schwarzer Pfeffer

Kurkuma sollte immer mit Pfeffer eingenommen werden, um einen Effekt zu erzielen. Damit ist speziell schwarzer Pfeffer gemeint. Wie Kurkuma hat auch schwarzer Pfeffer eine entzündungshemmende Wirkung. Dafür verantwortlich ist das Piperin, welches im Pfeffer enthalten ist. Schwarzer Pfeffer (piper nigrum) fördert nachweislich die Aufnahme des Körpers von Curcumin und daraus folgt, dass du deinem Kurkuma Tee am besten ein wenig schwarzen Pfeffer hinzufügst. Durch die Kombination von schwarzem Pfeffer und Kurkuma, also Curcumin und Piperin, können Entzündungen und Schmerzen noch besser verhindert und gelindert werden. Auch Gelenksbeschwerden können damit bekämpft werden.3)Effect of a herbal extract containing curcumin and piperine on midazolam, flurbiprofen and paracetamol (acetaminophen) pharmacokinetics in healthy volunteers (Volak LP, Hanley MJ, Masse G, Hazarika S, Harmatz JS, Badmaev V, Majeed M, Greenblatt DJ, Court MH) Quelle

Für eine Kurkumakur spricht vieles; man sollte es zumindest einmal probieren.

Gingerole gemischt mit Curcumin

Substanzen können Wirkstoffe und Nährstoffe steigern und bestärken. Diese Substanzen werden Bioenhancer genannt. Genau so wie Piperin und Curcumin als Bioenhancer agieren, wirken auch Gingerole aus Ingwer als Bioenhancer und können die positiven Effekte von Kurkuma-Tee steigern. Deshalb sind bei vielen Curcuma-Tee-Rezepturen Curcuma und Ingwer enthalten. Speziell Gingerole fördern die Resorption von Verbindungen. Gingerole wirkt zusammen mit Piperin. Wenn du also Gingerole, Piperin und Kurkuma gemeinsam verwendest, kannst du das Maximum aus der biologischen Verbindung herausholen.

Kurkuma Tee: Rezeptidee

Oft werden Kurkuma-Tee-Mischungen für Detox-Tee-Variationen verwendet. Das hat den einfachen Grund, weil diese Mischungen eine positive Wirkung auf den Körper haben.
Verwende eine Tee-Variation und gib dann deinen eigenen Kurkuma Tee hinzu. Schäle dafür die Gelbwurzel und lege sie in das gerade noch kochende Wasser. Nach einer 10 minütigen Stehzeit vermischt du die beiden Tees und erhältst deine individuelle Curcuma-Rezept-Idee.

Was du brauchst:

  • Teesäckchen deiner Wahl
  • Kurkumawurzel
  • heißes Wasser
  • Teelöffel Olivenöl

Kurkuma Tee selber zubereiten (Do it Yourself Rezept)

Verwende Kurkuma Pulver oder Wurzeln, die du in Stücke schneidest. Wahlweise kannst du auch Ingwer hinzugeben, um den maximalen Effekt zu erzielen. Allerdings schmeckt der Tee dann anders, da Ingwer andere Geschmäcke neutralisiert oder verdrängt. Füge den Bioenhancer schwarzen Pfeffer hinzu (nicht zu viel sonst wird es zu scharf bzw undrinkbar). Koche Wasser auf und lass es kurz etwas stehen. Leere das Wasser auf deine Mischung und gib als Süßungsmittel Honig dazu. Du kannst dazu noch Brennnessel oder andere Teekräuter geben um ein maximales Tee-Erlebnis zu erzielen.

Du brauchst also:

  • Kurkuma Pulver
  • Ingwerstücke
  • Wasser
  • Honig
  • Brennnessel
  • paar Tropfen Olivenöl

Kurkuma Tee mit Kurkuma Wurzel

Um reinen Kurkumageschmack zu erleben, kannst du einen ganz simplen Kurkuma-Tee zubereiten. Dafür brauchst du nur eine Gelbwurzel und heißes Wasser. Schneid die Kurkuma-Stücke in das heiße Wasser und lass das Kurkuma-Gebräu mindestens 10 Minuten ziehen. Wenn du keinen schwarzen Pfeffer hinzugibst, wirst du zwar nicht die optimale Wirkung erleben, allerdings leidet das Geschmackserlebnis nicht darunter.

Kurkuma Tee bei Erkältung

Da Kurkuma als Antioxidant wirkt werden Abwehrkräfte gestärkt und Entzündungen gehemmt. Darum eignen sich Kurkuma Tees und andere Kurkuma Mischungen ideal um Erkältungen präventiv vorzubeugen oder während einer Erkältung diese möglichst angenehm zu überdauern. Curcumin wirkt nicht nur entzündungshemmend sondern auch schmerzlindernd, deshalb wird die Erkältung so erträglicher. Gleichzeitig hilft die Gelbwurz gegen Blähungen und verhindert so Magenbeschwerden. Aber beachte: In manchen Fällen kann Curcumin auch zum Gegenteil; also zu Blähungen, Schmerzen und Übelkeit führen.

Richtige Dosierung beachten

Um eine positive Wirkung zu erfahren sind 1-3 g Kurkuma Einnahme pro Tag optimal. Natürlich können sie diese Menge auch über einen Tee zuführen. Sie müssen allerdings das Pulver in ihren Tee mischen und nicht nur die Wurzel ziehen lassen, um auf diese Menge zu kommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine geringe Einnahme keine positive Wirkung erzielt.

Auf was muss ich bei der Einnahme bei Kurkuma Kapseln achten?

Wieviel Kurkuma pro Tag ist gesund?

Bei Kurkuma kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen. Diese sind aber nicht zwingend auf eine Überdosierung rückzuführen, sondern auf eine eventuell andere falsche Ernährung in Kombination mit der Gelbwurzel. Um die besten Effekte aus Kurkuma zu ziehen, nehmen sie 1-3g Kurkuma-Pulver gemischt mit warmen Wasser und schwarzem Pfeffer und ein bisschen Öl jeden Tag ein.

Kann man Kurkuma dosieren?

Grundsätzlich gilt, dass Kurkuma kaum Nebenwirkungen bei übermäßiger Dosierung hat. Deshalb kann man auch keine genaue Grenze zur Überdosierung festsetzen.

Nimm 1-2 g Curcumin am Tag und du wirst die positiven Effekte bald spüren.

Eigenschaften von Kurkuma: Fettlöslichkeit beachten

Kurkuma ist nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich. Damit der Körper die Gelbwurzel optimal aufnehmen kann, trinke oder esse Kurkuma immer mit einem Schuss Olivenöl.

Warum Olivenöl im Kurkuma-Tee?

Das Olivenöl dient als Fettquelle um die Bioverfügbarkeit des Curcumins zu erhöhen. Auch wenn in der Kurkuma-Wurzel Makronährstoffe in Form von Fett gegeben sind, sollte eine externe Fettquelle zum Tee oder sonstigen Kurkuma-Mahlzeiten oder Kurkuma-Drinks hinzugegeben werden. So erzielt man den Effekt, die Verfügbarkeit im Körper zu steigern.

Kurkuma Tee bei Erkältung

Da Kurkuma als Antioxidant wirkt werden Abwehrkräfte gestärkt und Entzündungen gehemmt. Darum eignen sich Kurkuma Tees und andere Kurkuma Mischungen ideal um Erkältungen präventiv vorzubeugen oder während einer Erkältung diese möglichst angenehm zu überdauern. Curcumin wirkt nicht nur entzündungshemmend sondern auch schmerzlindernd, deshalb wird die Erkältung so erträglicher. Gleichzeitig hilft die Gelbwurz gegen Blähungen und verhindert so Magenbeschwerden. Aber beachte: In manchen Fällen kann Curcumin auch zum Gegenteil; also zu Blähungen, Schmerzen und Übelkeit führen.

Ist dieser Curcuma Tee für jeden geeignet?

Kurkuma Tee ist für jede Altersgruppe geeignet. Kurkuma ist ein Nahrungsergänzungmittel und kein zugelassenes Medikament. Deshalb sind Aussagen zur Heilbehandlung bei Erkrankungen nicht ratsam. Jedoch kann man sagen, dass Schwangere und Stillende auf das Nahrungsergänzungsmittel verzichten sollten.

Woher kommt Kurkuma eigentlich?

Das genaue Herkunftsland von der Gelbwurzel Kurkuma ist unbekannt. Vermutlich stammt das Mitglied der Ingwergewächse aus Asien. Heute wächst es hauptsächlich in Indien, da die indische Bevölkerung sich hauptsächlich vegetarisch ernährt und auf viele Geschmacksverstärker in Form von Gewürzen zurückgreift. Kurkuma wird hauptsächlich in Curry verwendet.

  • Über den Author von Kurkumago

FAQ’s

 

 

 

Quellen   [ + ]

1. Takahashi M, Uechi S, Takara K, Asikin Y, Wada K. Evaluation of an oral carrier system in rats: bioavailability and antioxidant properties of liposome-encapsulated curcumin. J Agric Food Chem. Quelle
2. Anand P, Kunnumakkara AB, Newman RA, Aggarwal BB. Bioavailability of curcumin: problems and promises. Mol Pharm. Quelle
3. Effect of a herbal extract containing curcumin and piperine on midazolam, flurbiprofen and paracetamol (acetaminophen) pharmacokinetics in healthy volunteers (Volak LP, Hanley MJ, Masse G, Hazarika S, Harmatz JS, Badmaev V, Majeed M, Greenblatt DJ, Court MH) Quelle